Stilvolle Abschlussfeier in der Berufsschule Aichach

Stilvolle Abschlussfeier in der Berufsschule Aichach: Gut ausgebildete Fachkräfte stehen in den Startlöchern

Fotografin: Andrea Wanzel

Jetzt darf gefeiert werden! 117 Absolventen erhielten ihre Abschlusszeugnisse der Berufsschule Aichach-Friedberg, davon erreichten insgesamt 17 Auszubildende einen Schnitt besser als 1,5 wobei 7 Absolventen die Traumnote 1,0 erzielten. Unglaubliche Leistung, Engagement und Power waren dazu notwendig, um solche Leistungen abzurufen.

Schulleiterin Cornelia Nieberle-Schreiegg ging in ihrer Festrede auf diese guten Ergebnisse ein, die „Under Pressure“ abgelegt wurden und die Berufstauglichkeit der jungen Menschen gezeigt hat. Sie rief dazu auf, die Ausbildung als Basis für die persönliche Weiterentwicklung zu nutzen und positiv in die Zukunft zu starten.

Grußredner Peter Tomaschko, Mitglied des Bayerischen Landtags, knüpfte an die Rede von Frau Nieberle-Schreiegg an. Er beglückwünschte die jungen Menschen zu ihrem Erfolg und sprach ihnen Mut zu, denn auch wenn gerade dunkle Wolken über der bayerischen Wirtschaft schweben würden, hätten sie alles richtig gemacht, denn Fachkräfte würden im Wittelsbacher Land dringend gebraucht. Er bedankte sich auch bei den Eltern und den Betrieben, die als treue Begleiter in den letzten drei Jahren fungierten.

Helmut Lenz, der Stellvertreter des Landrates, zeigte sich erfreut über die großartigen Leistungen und stimmte die jungen Menschen mit Ciceros Worten „Höre nie auf anzufangen; fange nie an aufzuhören“ auf ein lebenslanges Lernen ein.

Klaus Habermann, Bürgermeister der Stadt Aichach nahm in seinem Grußwort Bezug auf ein Zitat von Konfuzius, das sehr gut zur Situation der Veranstaltung passte: „Wähle einen Beruf, den du liebst und du brauchst keinen Tag zu arbeiten“. Die Berufsausbildung sei ein Meilenstein im Leben, so der Bürgermeister, der die persönlichen Ziele der Absolventen jeden Tag ein bisschen näherbringen könne.

Moderator Hans Asam, Leiter der Metallabteilung, führte souverän durch die gesamte Veranstaltung und bat nun die Schülersprecherin Leonie Watzka, Schreinerin im ersten Ausbildungsjahr, ans Rednerpult zu kommen. Ein bisschen aufgeregt sei sie schon, sagte sie vor ihrem Grußwort, was aber keiner der vielen Besucher ihr anmerkte. Bravourös meisterte sie ihre Rede, wobei sie die Absolventen dazu aufrief, die Früchte der harten Arbeit zu genießen und sich mit Stolz auf den Beginn einer neuen Reise einzulassen.

„Die beste Lehrerband Bayerns“, wie sie von MDL Peter Tomaschko genannt wurde, umrahmte perfekt die Veranstaltung mit Keyboard (Walter Luksch), Saxophon (Katharina Deisenhofer), Gitarre (Simon Wiedenmann), Schlagzeug (Dominic Seldt) und Gesang (Sabrina Wagner).

Die Ehrung der Preisträger und Preisträgerinnen folgte auf die Grußworte. Die 17 Geehrten wurden einzeln aufgerufen und bekamen Anerkennungsurkunden der Regierung von Schwaben und Geldpreise überreicht. Die Preise wurden von Politik, Handwerk und, Wirtschaft gespendet, zwei Staatspreise, dotiert mit 75,00 € stammten von der Regierung von Schwaben.

Jetzt stand noch die „Überraschung“ aus, wie sie auf dem Programm angekündigt wurde. Und tatsächlich gab es eine: Die Paartalia, die Garde aus Aichach, begeisterte mit ihrem Programm „zwei Welten, ein Paris“. Bei stimmungsvoller Musik, die zum Klatschen animierte zeigten sie Hebefiguren und gut komponierte Tänze, die die Gäste der Abschlussfeier entzückte.

Der stellvertretende Schulleiter Walter Luksch beendete nun den offiziellen Teil der Feier und bedankte sich bei den Ehrengästen für ihr Kommen und bei allen aus der Schulfamilie, die eine solche Veranstaltung erst möglich machten – eine schöne Geste, denn es gehört auch hier viel Engagement dazu!

Dem Abschluss bildete nun ein gemeinsamer Ausklang mit Stehempfang, der von allen Gästen gerne angenommen wurde. Eine wirklich würdige Abschlussfeier, mit vielen glücklichen Gesichtern!

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